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Die 10 häufigsten Gefahren beim Management-Buy-out (MBO)

Erwägen Sie Ihre Firma einem oder mehreren Ihrer Führungskräfte im Rahmen eines Management-Buy-out (MBO) zu verkaufen? In der Folge zeigen wir Ihnen, auf welche 10 häufigsten Gefahrenquellen Sie bei der Evaluation eines MBO besonders achten sollten.

Ist eine familieninterne Nachfolge nicht möglich, stellt ein MBO häufig das alternative Wunschszenario vieler Unternehmer dar. Dadurch, dass der Käufer die Organisation und die Philosophie der Firma bereits kennt, sehen viele die Kontinuität in der Weiterführung ihres Lebenswerkes gewährleistet. Trotzdem werden gemäss einer im März 2017 von Bisnode veröffentlichten Studie nur 19% der erfolgreichen Nachfolgen über ein MBO abgewickelt. Woran liegt es? Wir sind überzeugt, dass es neben den fehlenden MBO-Kandidaten im Unternehmen an überbrückbaren Hürden liegt, die im Verlauf des Verkaufsprozesses zum Vorschein kommen.

In der Folge zeigen wir Ihnen die 10 häufigsten Gefahrenquellen, die das MBO zum Scheitern bringen können:

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Demografische Entwicklung – einer der Gründe für die frühzeitige Verkaufsvorbereitung

Demografische Entwicklung und der Trend zur familienexternen Unternehmensnachfolge. Ein weiterer Grund für die frühzeitige Verkaufsvorbereitung

Aus meiner Sicht gibt es folgende Hauptgründe, warum der Firmenverkauf frühzeitig aufgegleist werden sollte.

  • steuerlichen Einsparungsmöglichkeiten, die mindestens 5 bzw. 10 Jahre vor dem Firmenverkauf angegangen werden sollten
  • emotionaler Ablöseprozess des Verkäufers
  • Wertsteigerungsmöglichkeiten, die im Rahmen der wertorientierten Verkaufsvorbereitung ausgenützt werden können
  • unterschätzter zeitlicher Aufwand im Zusammenhang mit der geregelten Unternehmensnachfolge neben dem Tagesgeschäft
  • demografische Entwicklung, die zu einem starken Anstieg der Unternehmensnachfolgen in den nächsten 5 Jahren führt sowie der Trend zur familienexternen Unternehmensnachfolge.

Letzterer Punkt wird in der CS-Studie 2016 bei 1300 KMU-Betrieben näher durchleuchtet. So planen 20% der befragten Unternehmer, ihre Firma innerhalb der nächsten fünf Jahre zu übergeben. Bis 2021 stehen also schätzungsweise 70’000-80’000 Betriebe in der Schweiz vor dem Verkauf.

Gemäss CS-Studie wird erwartet, dass die Anzahl der Nachfolgefälle in den nächsten 15 Jahren demografisch bedingt zunehmen dürfte, da 55% der KMU-Unternehmer heute zwischen 50 und 65 Jahre alt sind. 75% der Schweizer KMU-Betriebe sind Familienunternehmen, wobei knapp über 50% dieser Firmen familienextern übergeben werden. Gemäss Studie kommen in der Realität heute mit 30% viel mehr Management-Buy-In ( = nicht im Betrieb tätige Käufer) vor, als viele KMU planen.

Ein Kampf um die besten privaten und strategischen Käufer ist daher absehbar. Ein Konsolidierungsprozess durch Übernahmen und Fusionen ist daher aus meiner Sicht nicht nur aus betriebswirtschaftlichen Aspekten zu erwarten. Hier stelle ich jedoch täglich fest, dass auch an Zukäufen interessierte strategische Investoren aus Ressourcen- und Konsolidierungsgründen selbst attraktive Firmen teilweise in eine Warteschlaufe legen müssen.

Zugang zur CS-Studie:

Unternehmensnachfolge in der Praxis 2016 – Herausforderung Generationenwechsel